Das Neujahrsfest der Diakonie mit der Band "Bunte Mützen"

Drei Neujahrsempfänge am letzten Januarwochenende

Drei Neujahrsempfänge besuchte Susanne Bay am letzten Januarwochenende. Beim Neujahrsempfang des Bundes der Vertriebenen im Haus der Heimat durfte Susanne Bay ein Grußwort an die Veranstalter und Gäste richten. Darin griff sie folgende Passage aus der Charta der Heimatvertriebenen aus dem Jahr 1950 auf: „Die Völker müssen erkennen, dass das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen wie aller Flüchtlinge ein Weltproblem ist, dessen Lösung höchste sittliche Verantwortung und Verpflichtung zu gewaltiger Leistung fordert“. Weiter stellte Susanne Bay fest, dass die Charta in Bezug auf die dort angesprochenen Flüchtlinge heuer aktueller denn je sei. In den Gesprächsrunden nach dem offiziellen Veranstaltungsteil wurde angeregt diskutiert – zum Beispiel über  die Notwendigkeit einer Erinnerungskultur der Generationen, die Flucht und Vertreibung nicht mehr selbst erlebt haben.

Keine zwei Stunden später wohnte Susanne Bay dem Neujahrsfest der Diakonie bei. Dort traf sie auf die „Bunte Mützen“, eine Band, die Susanne Bay aus ihrer Zeit bei den Offenen Hilfen kennt und deren Fan sie seither ist. Letztes Jahr hatte sie das Neujahrsfest noch in ihrer alten Funktion besucht, stellte aber fest: „Die Band hat nichts von ihrem Swing verloren, das Konzert war klasse“. Bekannt ist das Diakoniefest zum Jahresbeginn auch für seine hochkarätigen Gastredner*innen. Der Festvortrag von Christine Eichel zu ihrem Buch „Deutschland, Lutherland“ mit einer biographischen Selbstanalyse war äußerst spannend.

Zu guter Letzt stand auf dem Wochenendprogramm von Susanne Bay der Neujahrsempfang in Biberach. Auch hier gab es fetzige Musik und gute Stimmung in der Böllingertalhalle. Für Susanne Bay sind die Bürger*innenempfänge der Stadtteile immer eine willkommene Gelegenheit, um mit Bürger*innen ins Gespräch zu kommen. In solchen persönlichen Begegnungen wird meist schnell klar, wo der Schuh drückt.

 

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