Die Mitglieder der Arbeitskreise Wirtschaft von CDU und Grünen. Foto: Landesgartenschau Überlingen

MTU-Bahn-Hybrid: Moderner und emissionsarmer?

Grüne- und CDU-Abgeordnete informieren sich über MTU-Bahn-Hybrid

 „Kraftstoffsparend, leiser und schneller könnten Triebwagen auf nicht-elektrifizierten Strecken des Landes fahren, wenn sie mit dem Bahn-Hybrid-Powerpack von MTU ausgerüstet würden, ganz gleich, ob Neufahrzeuge oder modernisierte vorhandene Triebwagen“, erklärt Lars Kräft, Leiter des Geschäftsbereichs Industrieantriebe von MTU.

Die Mitglieder der Arbeitskreise Wirtschaft der Grünen- und der CDU-Fraktion im baden-württembergischen Landtag besuchten die Trainingswerkstatt von Rolls-Royce Power Systems in Friedrichshafen, um sich über die Möglichkeiten moderner und emissionsarmer MTU-Hybridantriebe für Bahn-Triebwagen zu informieren. Die Anregung dieser Besichtigung erfolgte durch Martin Hahn, Grünen-Landtagsabgeordneter des Bodenseekreises, der Denkanstöße schaffen wollte, für einen möglichen temporären Einsatz von Hybrid-Triebwagen auf Bahnstrecken im Land, die auf ihre Elektrifizierung warten. Die Grünen-Landtagsabgeordnete aus Heilbronn, Susanne Bay, wurde vor Ort von dem Fortschritt überzeugt: „Toll, wie weit die Hybridtechnik bei Zugantrieben ist. Weniger gut ist jedoch, dass diese Antriebe bisher bei uns nicht verwendet werden. Da könnte man in bewohnten Gebieten und in Bahnhöfen geräuscharmer und umweltschonender elektrisch fahren.“

Im Anschluss besichtigten die Mitglieder der Arbeitskreise Wirtschaft den Uferpark der Landesgartenschau 2020 in Überlingen und informierten sich über die Ausstellungskonzepte und die naturnahe Gestaltung des Uferbereichs. Aber auch die Infrastruktur, Tourismusangebote und entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten für das Jahr 2020 wurden bei der Begehung angesprochen. Neben der Begrüßung durch Oberbürgermeister Jan Zeitler standen ihnen auch die beiden Geschäftsführer der Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH, Roland Leitner und Edith Heppeler, mit Rede und Antwort zur Seite. „Toll, wie da mit dem Seeufer naturnah umgegangen wird und wie ein wunderbarer Uferpark entsteht. Das Land finanziert über 50 Prozent mit und unterstützt so die Kommune“, betont Susanne Bay rückblickend.

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