Mehr Geld zur Unterstützung für Studienanfänger*innen

Susanne Bay: „Chancengerechtigkeit fördern lohnt sich“

Vom Fonds „Erfolgreich studieren in Baden-Württemberg“ profitiert auch die Hochschule Heilbronn (HHN). Rund 858.800 Euro aus dem Wissenschaftsministerium fließen in diesem und im kommenden Jahr in Unterstützungsangebote für Studienanfänger*innen am Hochschulstandort Heilbronn. „Ich finde es motivierend, dass das Ministerium mit dieser weiteren Fördertranche die Bemühungen der hiesigen Hochschule honoriert, Chancengerechtigkeit für Studieneinsteiger*innen herzustellen“, sagt dazu die Heilbronner Landtagsabgeordnete Suanne Bay (Bündnis 90/Die Grünen).

Über die Förderlinie „Studienstart“ will die HHN mit zielgruppenspezifischen Unterstützungsangeboten Studienanfänger*innen mit unterschiedlichen Voraussetzungen stärken. Der Fokus liegt dabei auf Studierenden mit unterschiedlichen Lernbiografien, solchen aus dem internationalen Umfeld und auf Anfänger*innen aus der Berufspraxis, die ein wissenschaftliches Weiterbildungsinteresse haben.

Dass die Landes-Programme zur Verbesserung des Studienbeginns Wirkung zeigen, belegt eine Studie, die 2018 im Auftrag des Wissenschaftsministeriums erstellt wurde. So falle zum Beispiel der „Schwund“ im Bachelorstudium in Baden-Württemberg mit 19 Prozent deutlich niedriger aus als der Durchschnittswert von 27 Prozent in den anderen großen Hochschulländer Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen.

„Auch wenn das schon ein schöner Erfolg ist, lohnt es sich, dass Baden-Württemberg hier noch nachlegt“, begrüßt Susanne Bay den Einsatz von insgesamt 21,6 Millionen Euro für 50 Projekte landesweit in den Jahren 2019 und 2020. Gefördert werden neben Orientierungssemestern oder innovativen Lehr- und Lernformaten zum Beispiel auch Tutor*innen- oder Mentor*innen-Programme. In einer ersten Fördertranche flossen 36,2 Millionen Euro. „Jeder Studienabbruch, den wir vermeiden können, lohnt den Einsatz dieser Mittel – nicht nur für all die jungen Menschen, denen diese Erfahrung erspart bleibt, sondern auch für unsere Hochschulen“, so Susanne Bay.

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